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Wunderschöne Bergseewanderungen im Vinschgau

25. September 2020

Kristallklare verborgene Schätze

Der Vinschgau ist ein bezauberndes Tal, das wir stolz unsere Heimat nennen dürfen. Als ausgezeichnetes Wanderhotel betrachten wir es als unsere Pflicht, auch unseren Gästen im Urlaub im Vinschgau die atemberaubende Bergwelt näherzubringen. Der Talboden bietet bereits viel, doch aus der Höhe darauf hinunterzuschauen erfreut das Wandererherz gleich noch mehr.

Ein weiterer Reiz des Bergwanderns ist das Entdecken von „versteckten“, stillen Bergseen. Interessante Seen gibt es auch im Talboden – doch gerade kleine Bergseen in großer Höhe kombinieren meditative Ruhe, gesunde Bergluft und das einmalige Panorama sich in der Wasseroberfläche spiegelnde Gebirgszüge.

Lesen Sie weiter für eine Auswahl an Bergseetipps unseres Aktiv- und Wellnesshotels **** Traube Post in Graun im Vinschgau!

Drei Top-Bergseewanderungen im Vinschgau

Zu den Flimseen (mit Abstecher zum Kreuz)

Schwierigkeit: mittel, anstrengend aber technisch einfach

Länge: 10km

Zeit: 5:30h

Besonderheiten: Hoch über dem Martelltal (Seitental des Vinschgaus) liegen die Flimseen. Eingebettet in hochalpine Landschaft faszinieren sie besonders durch ihre Anordnung: Der Obere Flimsee liegt fast senkrecht über dem Unteren und ergießt sich in einem kleinen, kräftigen Wasserfall in diesen.

Tipp: Optionaler Umweg zum Wetterkreuz von Gand (30 Minuten) belohnt mit atemberaubendem Blick ins Martelltal bis zu den Ötztaler Alpen.

Route:

Mit Auto oder Öffis nach Gand, vom Parkplatz Richtung Dorf und Beschilderung Untere Flimalm folgen. Weg Nr. 2A entlang durch dichten Wald, über eine urige Holztreppe und mehrere Aussichtspunkte ins Flimtal. Nach der Unteren Flimalm über saftige Almwiesen taleinwärts, dann über eine Brücke und einen steilen Anstieg zur Oberen Flimalm. Dort auf den Weg Nr. 18 zum Unteren Flimsee. Hier kann gerastet und der berühmte Wasserfall von unten betrachtet werden. Am westlichen Seeufer entlang, rechts abbiegend steil aufwärts zum Oberen Flimsee, der einen postkartenreifen Ausblick auf den Unteren See und das gesamte Hochplateau bietet. Zum Wetterkreuz beim Auf- oder Abstieg vom Unteren Flimsee aus Beschilderung „Zum Kreuz“ folgen.

Rückweg entlang der Aufstiegsroute.

Zum Sesvenna- und Furkelsee (optional weiter zur Sesvennascharte)

Schwierigkeit: leicht bis mittel, einfach aber fordernd für Ungeübte

Länge: 8,5km

Zeit: 4h

Besonderheiten: „Vorzeigetour“ des Sesvennagebiets, zu Recht. Die Vielfalt der umliegenden Natur begeistert bereits beim Aufstieg: das unberührte Schlinigtal, die prächtigen Almböden und natürlich die beiden wunderschönen Seen. Wer sich zum Aufstieg zur Sesvennascharte aufrafft wird zudem mit einem unvergesslichen Ausblick auf den Piz Sesvenna belohnt. Geheimtipp!

Route:

Mit Auto oder Bus bis Schlinig. Durch das Dörfchen Schlinig den Wegweisern „Sesvennahütte“ folgend ins Schlinigtal. An einer kleinen Kapelle vorbei auf gut befestigtem Weg zur Schliniger Alm („Alpe Planbell“) und weiter auf eine breite Felswand mit einem Wasserfall zu. Diese kann bequem rechts umgangen werden. Durch das flache Talbecken des Schlinigtales über einen leichten Anstieg vorbei an der Pforzheimer Hütte mit gleichnamigem See (ebenfalls sehr idyllisch) und schließlich zur Sesvennahütte.

Dort rasten oder weiter zum Gebäude der Materialseilbahn, dann Beschilderung „Sesvennasee-Sesvennascharte Nr. 5“ folgen. Aufwärts links um einen kleinen Bergrücken herum und nach Süden in ein weiteres Hochtal. Bei der nächsten Wegkreuzung links Richtung „Föllakopf-Sesvennasee“. Dieser wird nach wenigen Metern erreicht. Zum Furkelsee am rechten Sesvenna-Seeufer vorbei nach Westen bis der Weg Nr. 5 wieder erreicht wird. Dieser führt zur Sesvennascharte mit dem erwähnten grandiosen Ausblick auf den Piz Sesvenna und passiert dabei den Furkelsee, an dem Sie die Wanderung evtl. enden lassen können.

Rückweg entlang der Aufstiegsroute.

Zu den Saldurseen (Start Almhotel Glieshof)

Schwierigkeit: mittelschwer, Hochgebirgserfahrung vorteilhaft

Länge: 15km

Zeit: 6,5h

Besonderheiten: Variante dieser Wanderung vom Talschluss aus; Anreise zu Fuß vom Dorf Matsch möglich, beinhaltet aber zusätzliche ca. 7km und 1,5h Gehzeit.

Die Wanderung zu den Saldurseen ist die landschaftlich interessanteste der vorgestellten. Die Saldurseenplatte ist ein Kleinod der Vinschger Bergwelt, auch dank der Gletscher der Saldurgruppe, die sich magisch im Wasser spiegeln. Erwähnenswert übrigens der Rastplatz am Westufer des linken Sees – die Brotzeit am Fuße der Gletscher schmeckt noch einmal besser!

Tipp: Wasserfeste Kleidung mitnehmen; ein Bach muss durchwatet werden!

Route:

Mit dem Auto (oder Wandertaxi ab Mals) bis Almhotel Glieshof. Rechts vorbei (Hinweisschild Innere Matscheralm Nr. 1) und oberhalb des Hotels links zum Waldrand. An der nächsten Wegkreuzung eingezäunten Fahrweg überqueren und taleinwärts zur Inneren Matscheralm. Am Waldrand weiter und bei der nächsten Wegkreuzung (Beschilderung Bildstöckljoch-Saldurseen Nr. 4) rechts aufwärts. Einen steilen Serpentinenweg entlang rechts des mächtigen Gletscherbaches zum sogenannten Saldurboden. Nun links durch ein von sprudelnden Bächlein durchzogenes Tal nach Nordosten und auf eine Geländekuppe, von der man bereits die ersten Saldurseen sieht. Nach Westen hinab zum ersten Seeabfluss. Die Bachfurt überqueren (unangenehm, aber ungefährlich) und rechts einige Meter zum ersten tiefblauen See. Nun kann man die Seenplatte nach Belieben erkunden; der kleine Bergrücken am Westufer des ersten Sees lockt z.B. mit einem unvergleichlichen Ausblick ins Matschertal.

Rückweg wie bei den anderen beiden Routen entlang der Aufstiegsroute.

Das Aktiv und Wellnesshotel **** Traube Post wünscht viel Spaß auf diesen Bergseewanderungen – für mehr Wandertipps stehen wir gern zur Verfügung!

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