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    Vinschger Waalwege: Der erfrischendste Ausflug des Sommers

    2. September 2020
    Waalweg Vinschgau

    Wanderer aus nah und fern schätzen den Vinschgau als Wanderparadies, in dem ein jeder seine perfekte Route findet. Stets sind wir vom Aktiv und Wellnesshotel **** Traube Post bemüht, Ihnen die besten Touren zu präsentieren, die unsere Heimat zu bieten hat. Das könnten wir nicht, ohne dabei eine historische Besonderheit des Vinschgaus zu erwähnen: Die Waalwege! Erfahren Sie hier allerlei Wissenswertes über die berühmten Bewässerungskanäle.

    Wasserknappheit macht erfinderisch

    Der Vinschgau gilt als europa-, wenn nicht weltweit bekanntes Obstanbaugebiet. Das er eigentlich nicht sein dürfte; er ist eines der trockensten Täler des Alpenraumes, mit kaum 500l Niederschlag pro m² und Jahr. Mehr als Steppenbüsche und dürre Nadelhölzer sollte man oberhalb der Talsohle, laut geltender Wissenschaft, hier nicht finden!

    Der sprichwörtliche Ideenreichtum und eiserne Wille der Vinschger ließ sich nicht unterkriegen. Das jahrhundertealte System der „Waale“ war die Antwort. Diese Bewässerungsgräben ziehen sich kilometerlang über den Sonnenberg – und ihnen entlang die Waalwege. Diese dienen den zuständigen “Waalern” zum gezielten Erreichen von zu reparierenden Stellen oder den verschiedenen Schleusen, die das Wasser stauen und freilassen.

    Waalwege neu entdeckt

    Heute sind die Waalwege zudem beliebte Wanderwege bei Groß und Klein. Die meisten verlaufen ohne nennenswerte Steigung und damit sogar kinderwagentauglich. Doch das Beste an den Waalwegen: Sie führen nach wie vor von (meist) April bis Oktober Wasser, was im Sommer durch die unmittelbare Nähe zum Gletscherwasser die Waalweg-Wanderer kühlt und erfrischt.

    Etwa zwei Dutzend begehbare Waalwege findet man vom Reschenpass bis zur Töll; ein jeder davon lockt mit anderer Aussicht, Flora und Fauna. Alle vorzustellen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, weshalb wir Ihnen unsere Highlights präsentieren. Doch im Aktiv-Urlaub im Vinschgau sind sie alle mindestens einen Abstecher wert!

    Turnaunawaal

    Dauer: 2:30 h

    Höhenmeter bergauf: 281 hm

    Höhenmeter bergab: 281 hm

    Länge: 6,7 km

    Wasserführung: Mai bis Oktober

    Tipp: Ene Abzweigung zu einem vorgeschichtlichen Opferstein und zwei sehr schöne Burgruinen locken historisch Interessierte.

    Von unserem Hotel aus gelangen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Wandertaxi bis zur Pfarrkirche St. Blasius in Taufers im Münstertal. Über den Umviasweg steigen Sie auf bis zum Turnaunawaalweg Nr. 8, welcher früher die terrassenartig angelegten Felder versorgte. Bei einem Lärchenwäldchen führt rechts ein kurzer Abstieg zum prähistorischen Schalenstein. Danach geht es weiter dem Waalweg entlang bis zum Forstweg Nr. 8A, diesem folgend dann abbiegen auf den Weg Nr. 9B, den Weg Nr. 6 und schließlich Weg Nr. 6A bis zur Burgruine Rotund. Der Abstieg erfolgt über die Burgruine Reichenberg zurück zum Ausgangspunkt.

    Leiten- und Berkwaal

    Dauer: 3:00 h

    Höhenmeter bergauf: 291 hm

    Höhenmeter bergab: 292 hm

    Länge: 7 km

    Wasserführung: April bis Oktober

    Tipp: Zu Recht eine der beliebtesten Waalwegtouren; Vintschger Museum, Ganglegg und Churburg sind auch unabhängig vom Waalweg einen Besuch wert.

    Start beim Vintschger Museum in Schluderns. Den Kalvarienbergweg Nr. 18 hinauf und vorbei an der Ausgrabungsstätte Ganglegg erreichen Sie bald den Zugang zum Leitenwaal (Weg Nr. 17). Inmitten uriger Lärchen gelangen Sie zur rauschenden Klamm über den sprudelnden Saldurbach. Bald taucht bereits der Berkwaal (ebenfalls Weg Nr. 17) auf. Diesen zeichnet das felsige Gelände aus, das ihn umgibt. Mauern, natürliche Untertunnelung, gehauene Rinnen und die „Holzkandln“ (ausgehölte Baumstämme) ebnen dem Wasser den Weg. Eine bauliche Meisterleistung! Dem Weg weiter folgend geht es auf der gegenüberliegenden Talseite dem Weg Nr. 20 entlang, vorbei an der ebenfalls sehenswerten Churburg, zurück zum Ausgangspunkt

    Latschanderwaal

    Dauer: 1:44 h

    Höhenmeter bergauf: 154 hm

    Höhenmeter bergab: 159 hm

    Länge: 6,2 km (nur Waalweg)

    Wasserführung: Abhängig von den Bauern; generell April bis Oktober

    Tipp: Keine Rundwanderung; zurück auf demselben Weg oder mit Vinschgerbahn und Bus

    Der Latschanderwaal ist der letzte große, intensiv genutzte Waal des Vinschgaus. Seit dem Jahr 1873 leitet er Etschwasser von Goldrain bis nach Galsaun. Mit der Vinschgerbahn von Mals aus geht es nach Goldrain, dann der Beschilderung zum Tisserweg folgen. Von dort der Beschilderung zum Einstieg des Waalwegs. Das erste Teilstück bis Kastelbell führt durch urige, wildromantische Landschaft hoch über Staatsstraße, Etsch und Bahngleise hinweg. Dann verbreitert sich die Talsohle und gibt Blick und Zugang frei auf Obstgärten und Rebentrassen oberhalb von Schloss Kastelbell. Durch diese führt der Waalweg bis an den Dorfrand von Galsaun.

    Schnalswaalweg

    Dauer: 2:00 h

    Höhenmeter bergauf: 545 hm

    Höhenmeter bergab: 259 hm

    Länge: 7.5 km

    Wasserführung: nach Bedarf

    Tipp: Ebenfalls keine Rundwanderung; der Zielpunkt Schloss Juval von Extrembergsteiger Reinhold Messner lockt mit diversen Ausstellungen und einem Gasthof mit köstlichen Spezialitäten.

    Dieser Waalweg ist von unserem Aktiv und Wellnesshotel **** Traube Post zwar recht weit entfernt, mit der Zuganbindung der Vinschgerbahn ab Mals ist die Anfahrt jedoch kein Problem. Und lohnt sich!

    Am Bahnhof Kastelbell aussteigen und ins Ortszentrum spazieren. Neben dem Dorfbrunnen dem Wegweiser zum Weingut Köfelgut folgen. Von dort führt der Weg Nr. 3 durch eine abwechselnde, atemberaubende Landschaft aus Kastanienhainen, Mischwald, landwirtschaftlichen Anlagen und die sonnenverwöhnten Hänge des Untervinschgaus. Geheimtipp!

    Bild © IDM Südtirol/Frieder Blickle

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