Weißkugelhütte: eine Wanderung zur alten Dame der Südtiroler Berge

Weisskugelhuette

Gästen, die im Herbst 2013 einen Aktivurlaub bei uns im Hotel Traube Post verbringen, empfehlen wir eine Wanderung zur Weißkugelhütte. Die aktuelle Wandersaison ist nämlich die letzte Chance, diese Hochgebirgshütte, die seit mehr als 120 Jahren inmitten der mächtigsten Gipfel der Ötztaler Alpen am hintersten Ende des Langtauferertals steht, zu besuchen. Sie muss abgerissen werden, weil der Zahn der Zeit an dem geschichtsträchtigen Gebäude seine Spuren hinterlassen hat. Die Hütte ist noch bis zum 6. Oktober 2013 geöffnet. Im Sommer 2014 ist der Neubau einer neuen Hütte geplant.Wanderung zur Weisskugelhütte

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Um den Ausgangspunkt der Wanderung zu erreichen, fährt man mit dem Bus oder dem Auto bis ans Ende des Langtauferertals. Die Wanderung beginnt im kleinen Weiler Melag, wo der offizielle Fahrweg endet und der Bus seine Endstation hat (Fahrzeit: rund 20 Minuten). Autofahrern steht dort ein großer Parkplatz zur Verfügung.

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Der Pfad führt über steinige Wiesen und bewachsene Moränenrücken

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Der Wanderer folgt zunächst dem Almweg (Markierung 1) rund 45 Minuten lang zu einer steinigen Wiese und nimmt beim Wegkreuz den Steig mit der Markierung 3, der zur Schafberg-Hirtenhütte führt. Oberhalb der Hütte quert der Pfad steinige Hänge, bevor er auf den anderen Weg trifft. Leicht ansteigend geht es danach weiter bis zur Weißkugelhütte. WeisskugelDort ist so mancher Wanderer von der Aussicht auf die wilden Gletscherzungen der Ötztaler Eisriesen regelrecht überwältigt. Für den Abstieg nach Melag empfiehlt es sich, den in Serpentinen abwärts führenden Weg mit der Markierung 2 zu wählen. Für die gesamte Tour sind etwa vier bis fünf Stunden Gehzeit einzuplanen.

. Weil mehrere Wege von Melag zur Weißkugelhütte führen, stehen auch alternative Varianten zur Verfügung, darunter ein im Jahr 2007 errichteter Gletscherlehrpfad. Wir empfehlen, in diesem hochalpinen Wandergebiet nur mit geeignetem Kartenmaterial unterwegs zu sein. Die Wege fallen in die Kategorie „mittelschwer“ und sollten nur mit festen Bergschuhen begangen werden.

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