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Wandern mit Kindern im Vinschgau: Tipps und Tricks, um die Kleinen zu begeistern

Wander- und naturbegeisterte Eltern kennen es nur zu gut: Das Nörgeln des Nachwuchs, wenn es ums Wandern geht. Nicht selten ist es äußerst mühsam, seine Kinder für die Berge zu begeistern. Doch wenn man weiß, wie man dem entgegenwirkt, kann das Wandern in der freien Natur, und vor allem in der atemberaubenden Bergwelt des Vinschgaues, ein erlebnisreiches Abenteuer für die ganze Familie werden.

Tipps & Tricks zum Wandern mit Ihren Kindern im Vinschgau

Damit Sie Ihre Wanderleidenschaft problemlos mit Ihren Kleinen teilen können und es nicht im Desaster endet, haben wir ein paar wertvolle Tipps  und Ratschläge für Sie:

  • Bildquelle: Optimaclicks GmbH
    Bildquelle: Optimaclicks GmbH

    Wecken Sie bei Ihren Kindern die Begeisterung und die Lust am Wandern. Denn nur so wird aus einem einfachen Spaziergang ein unvergessliches Abenteuer.

  • Beugen Sie eventuelle Langeweile vor und motivieren Sie Ihre Kleinen. Stellen Sie eine Belohnung in Aussicht, auf die sie sich freuen können. Dann wird das Wandern mit Sicherheit nicht uninteressant. Diese Belohnungen können sein: Ein abenteuerlicher Badesee oder ein toller Spielplatz am Ziel der Wanderung, ein leckeres Eis oder ein leckerer Kuchen auf der Almhütte oder Sie basteln einen “Wanderpass” mit Stempeln, die man sich verdienen kann.
  • Lassen Sie Ihre Kinder an der Planung der Familienwanderung teilnehmen. Das motiviert!
  • Nehmen Sie eine Becherlupe (gibt es im Kinderfachhandel) oder ein Fernglas mit. Kinder lieben es, alles zu entdecken und zu beobachten.
  • Sie können auch kindergerechte Sachbücher bei Ihrer Wanderung mitnehmen. Wird eine seltene Blume entdeckt oder ein Waldtier beobachtet, hat man so die Möglichkeit, reichlich Wissenswertes darüber nachzuschlagen.
  • Machen Sie aus der Wanderung eine Art Schatzsuche. Kinder lieben dieses Spannende und Unvorhergesehene.
  • Vermeiden Sie all zu lange Anfahrtswege. Es gibt nichts langweiligeres, als ewig darauf zu warten, dass das Abenteuer endlich losgeht.
  • Bei aller Liebe zum Wandern in der Natur: Überfordern Sie Ihre Kinder nicht.
    Planen Sie bewusst Pausen ein, bei denen sich die ganze Familie beispielsweise stärken und erholen kann.
  • Vergessen Sie nicht, Wechselkleidung in den Rucksack einzupacken. Nicht ist frustrierender, als nach einem Gewitter im Nassen zu hocken und keine trockene Kleidung dabei zu haben.TRAUBEPOST

Verbringen Sie Ihren nächsten Familien- und Wanderurlaub im ***S Wanderhotel Traube Post in Graun im Vinschgau und erkunden Sie gemeinsam die imposante Vinschgauer Bergwelt.

 

Mit unseren wertvollen Tipps steht dem perfekten Wohlfühlurlaub nichts mehr im Wege!

Ein spannendes Abenteuer für Groß & Klein: Der Spielesee am Erlebnisberg Watles im Vinschgau

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Bildquelle: Optimaclicks Ltd.

Oberhalb von Burgeis in der Ferienregion Obervinschgau befindet sich der familienfreundliche Erlebnisberg Watles. Er ist im Frühjahr und Sommer ideal für einen unvergesslichen Familienausflug im Vinschgau. Ein besonderes Highlight für alle kleinen Gäste ist der gigantische Abenteuerspielplatz mit 1.500 mᒾ großen Spielesee an der Bergstation des Sesselliftes. In wenigen Minuten erreichen alle Aktivurlauber mit der 4er Sesselbahn die Bergstation, die von 26. Mai bis zum 23. Oktober täglich geöffnet ist.

Action, Fun und Unterhaltung sind hier auf 2.150 Höhenmeter garantiert!

Mit einem Holzfloß sich über den See ziehen, über die große Hängebrücke marschieren, den kleinen Bach überqueren oder die plätschernden Wasserfälle begutachten: Der spannende Abenteuerspielplatz am Watles im Obervinschgau wird alle Kinderaugen zum Leuchten bringen.

In der Diamantengrotte gibt es allerlei zu entdecken und auf der Reifen-Erlebnisrutsche geht es rasant den Hügel hinunter. In den idyllischen Bächen können Kinder Gold waschen und nach Diamanten suchen. Ein einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie!

Für eine kleine Rast sind die gemütlichen Jausestationen mit Sitzgruppen bestens geeignet. Hier kann nach Herzenslust beispielsweise gepicktnickt oder sich ausgeruht werden. Die Seele baumeln lassen kann man auf den bequemen Holzliegen am eigens angelegten Sandstrand. Außerdem genießt man hier eine traumhafte Aussicht auf die umliegende Berglandschaft des Obervinschgaues. Der Spielesee ist kostenfrei und täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr für seine Besucher geöffnet.

Somit kann einen erlebnisreichen und durchaus spannenden Tag mit der gesamten Familie nichts mehr im Wege stehen!

Etwa eine halbe Stunde ist dcsm_hotelansicht_soer Erlebnisberg Watles, samt seinen sensationellen Spielesee, vom Hotel Traube P
ost in Graun
entfernt
. In den großzügigen Familiensuiten können Sie sich wunderbar mit Ihren Kindern erholen und verbringen im ***S Hotel im Obervinschgau einen unvergesslichen Urlaub mit Ihren Liebsten.

Naturerlebnispfad Prader Sand – der Natur auf der Spur

Die Prader Sand ist eine der letzten Auenlandstriche in dsc00059Südtirol. Einst suchte sich der Suldenbach seinen Weg wild durch das Tal. Seit seiner Eindämmung ging das sumpfige Biotop stark zurück und vom einstigen Moor zeugt heute die geschützte “Prader Sand”. Hierbei handelt es sich um einen im Mai 2011 eröffneten Kultur- und Naturerlebnispfad. Auf drei unterschiedlich langen Wanderrouten, quer durch die Auenlandschaft lässt sich die Kultur- und Wildflusslandschaft des Suldenbaches mit allen Sinnen erleben. An insgesamt 18 interaktiven Stationen lernen Interessierte mehr über Wald, Wildfluss und Trockenau sowie die Bewässerung der Kultur.

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Wanderspaß und Naturerlebnisse insbesondere für kleine Naturforscher

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Auf der im Alpenraum einzigartigen “Prader Sand” wird im Besonderen auch der Entdeckungsgeist von Kindern aktiviert. Umwelt- und Naturvorgänge werden auf spielerische Art begreifbar gemacht. Nicht nur für Familien ist ein Ausflug in die Prader Sand allemal ein Erlebnis. Auch für Genusswanderer ist die einzigartige Flora und Fauna immer wieder einen Abstecher wert.

Vierklee.

Sie möchten noch mehr rund um die Prader Sand erfahren? Dann bietet sich eine der fünf angebotenen und geführten Wanderungen durch das Biotop am Fuße des Stilfserjoches geradezu an. Seien Sie entweder am 9. Juli, 23. Juli, 6. August, 20. August oder 3. September 2014 dabei und begeben Sie sich gemeinsam mit guten Schuhwerk auf Entdeckungsreise.

Treffpunkt ist der Parkplatz in der Sportzone Prad jeweils um 09:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass für die 2 stündige Wanderung durch die Prader Sand eine Voranmeldung im Nationalparkhaus aquaprad unter Tel. 0473/618212 oder per e-mail an info@aquaprad.com notwendig ist.

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Die Prader Sand ist vom Hotel Traube Post aus mit dem PKW in einer halben Stunde zu erreichen. Schauen, Staunen, Entdecken – der Natur im Vinschgau auf der Spur.

Ortler – Höchster Berg Südtirols

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Wenn man der Sage Glauben schenken möchte, so handelt es sich bei König Ortler um einen versteinerten Riesen… Riesig ist er – mit seinen 3.905 m ist der höchste Berg Südtirols. Es ist wohl Traum eines jeden Bergsteigers einmal auf dem Gipfel des Ortler zu stehen oder diesen zumindest einmal bei einer Wanderung in Sulden von unten gesehen zu haben. Der Ortler, auf Italienisch “Ortles”, ist der Hauptgipfel der Ortleralpen, welche zu den Südlichen Ostalpen gehören. Der stark vergletscherte Berg liegt im oberen Vinschgau, nahe an der Grenze zu den italienischen Provinzen Lombardei und Sondrio, sowie der Schweizer Staatsgrenze. Drei markante Grade, der Ost-, Süd- und Nordgrad kennzeichnen den Ortler, welcher die gesamte vergletscherte Region vom Stilfserjoch, über das Martelltal bis hin zum Tonalepass im Trentino, umfasst. Zudem ist fast die gesamte Gebirgsgruppe im Nationalpark Stilfserjoch eingegliedert.

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Ortler – Entstehung und Erstbesteigung

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Hauptsächlich besteht der Ortler aus Hauptdolomit. welches ein Flachwasser-Sedimentgestein der Obertrias ist, genauer gesagt des Noriums. Die typische waagrechte Bankung tritt auch in den nahe gelegenen Dolomiten auf. Im Unterschied zu den Gesteinen dort jedoch, ist der Ortlerdolomit metamorph überprägt, das heißt er wurde vor etwa 90 8 Gipfelmarsch SüdtirolMillionen Jahren unter hohem Druck in der Oberkreide auf 400°C erhitzt. Einer Theorie zufolge, geschah dies bei der nordwärts gerichteten Verschiebung der heutigen Nördlichen Kalkalpen über die Ortleralpen hinweg. Das Gestein des Ortler zeichnet sich, neben seiner dunkleren, grauen Farbe, vor allem durch das Fehlen von Fossilien aus, da diese während der Metamorphose zerstört wurden. Zudem liegt der Dolomit des Ortlers deutlich höher als in allen anderen Verbreitungsgebieten dieser Gesteinsart. Nach dem Eiger ist der Ortler der zweithöchste aus Sedimentgestein bestehende Gipfel der Alpen. Der Ortlerdolomit unterliegt deswegen einem deutlich höheren Ausmaß an Frostverwitterung, wie der Fels der Dolomiten. Dieser ist stark von flüssigem Wasser geprägt, weist eine glattere Oberfläche und große Brüchigkeit auf, wodurch er sich auch schlechter zum Klettern eignet.

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Bestiegen wurde der Ortler erstmals, auf Befehl von Erzherzog Johann von Österreich im Jahre 1804, von dem aus St. Leonhard im Passeier stammenden Josef Pichler, genannt Pseirer Josele. Die Erstbesteigung des damals höchsten Berges Österreichs, war ein wichtiges alpinistisches Ereignis.

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Im ersten Weltkrieg war der Berg Schauplatz erbitterter und harter Kämpfe. Die k.u.k. Armee errichte auf dem Ortler die höchstgelegene Stellung des 1. Weltkriegs.

Nationalpark Stilfserjoch – Kontrastreiches Naturschutzgebiet

Bergpanorama

Der Nationalpark Stilfserjoch ist wahrlich ein Paradies für Wanderer und Bergfans. Bietet er doch so einmalig viele Möglichkeiten den Wanderurlaub in Südtirol zu gestalten!

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Nationalpark Stilfser Joch

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Der Nationalpark Stilfserjoch erstreckt sich vom Vinschgau über das Stilfserjoch bis nach Trient, hin zur Lombardei und an die Grenzen des Schweizer Nationalparks. Der am 24. April 1935 gegründete Nationalpark gilt mit einer Fläche von ca. 130.700 ha als eines der größten Schutzgebiete der Alpen. Die höchste Erhebung ist der Ortler (3.905 m), zudem liegen 10 % der Fläche oberhalb von 3.000 m Seehöhe, 63 % Prozent zwischen 2.000 und 3.000 Metern. Im Norden berührt das Schutzgebiet den Schweizer Nationalpark Engadin, im Süden den Naturpark Adamello-Brenta im Trentino sowie den Regionalpark Adamello in der Lombardei. Im Osten befindet sich hingegen der Naturpark Texelgruppe, welcher ebenfalls ein beliebtes WanderP1100202und Erholungsgebiet ist. Der Nationalpark Stilfser Joch ist abwechslungs- und kontrastreich: eisige Höhen, sprudelnde Wildbäche, saftige Almen und üppige Bergwiesen formen die Landschaft. Auch die Artenvielfalt der Tierwelt ist enorm: Gemsen, Hirsche, Steinböcke und Adler, Spechte und Füchse fühlen sich wohl in der unberührten Natur. Die Flora und Fauna ist ebenfalls noch intakt und erwartet die Besucher mit Edelweiß, Gletscher-Hahnenfuß und Kohlröschen.

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Die 4 Nationalparkhäuser in Südtirol

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Als eine Besonderheit des Nationalparks Stilfser Joch gelten die vier Nationalparkhäuser, welche alle eine Ausstellung zu einem speziellen Thema beinhalten.

  • Das “aquaprad” in Prad am Stilfserjoch erzählt vom Thema “Wasser”. 13 Aquarien mit 35 in Südtirol vorkommenden Fischarten in ihren Lebensräumen begeistern nicht nur die Erwachsenen.  
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  • Im “culturamartell” im Martell Tal wir der Schwerpunkt auf das Thema Kulturlandschaft gelegt. Diavorträge, Spieleabende und Kindertage P1100232runden das Programm ab.
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  • Das Thema “Wald und Holz“ behandelt das Nationalparkhaus “Lahnersäge“ in St. Gertraud im Ultental. Es können hier eine wasserbetriebene Säge sowie eine Mühle besichtigt werden.
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  • Im  “naturatrafoi” in Trafoi geht es um die Hauptthemen “Geologie” sowie  “Pflanzen- und Tierwelt”. Der Besucher erhält faszinierende Einblicke in die Geologie des Ortlermassivs und in die Pflanzen- und Tiervielfalt des gesamten Nationalparks.

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Skitour in Rojen – ein Traum!

Liebe Wanderfreunde!

Wer kennt nicht das Gefühl wenn um halb 6 in der Früh der Wecker klingelt, weil man am Tag zuvor mit den Kollegen ausgemacht hat eine Skitour zu starten. Es ist mühsam aufzustehen. Nachdem man aber den inneren Schweinehund überwunden hat und erstmals auf den Skiern mitten im Reich der Berge steht und bergauf unterwegs ist, bereut man sicherlich nicht, dass man schon so früh aufstehen musste. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl um 8:00 Uhr bei einem traumhaft schönen Wetter auf dem Gipfel zu stehen und die Aussicht und den Moment zu genießen.

So ein Tag war am vergangenen Sonntag. „Kaiserwetter“! – blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, das glitzern des Schnees in der Sonne, rings um eine traumhaft schöne Aussicht – und das Anfang April- was will man mehr?

Wer bekommt bei solchen Bedingungen nicht Lust auf  Urlaub im Obervinschgau, in einem Ort wie Graun es ist? Im Ausgangspunkt für schöne und unbeschreibliche Erlebnisse in der Natur.

Liebe Grüße

vom  Wanderhotel  Traube Post an alle Wanderfreunde!

 

Frühlingsbeginn oder schon Sommerbeginn? Traumwetter- und Temperaturen in Graun.

Aufgrund der sommerlichen Temperaturen in Graun, habe ich mich kurz entschlossen mein Fahrrad aus dem Winterschlaf zu wecken um eine Runde zu drehen. Ich habe das Erwecken der Natur bildlich festgehalten: die Sonne scheint, wenige Wolken sind am blauen Himmel zu sehen, das Eis im Reschensee beginnt zu schmelzen, das Grün auf den Wiesen wird langsam kräftiger und der Schnee auf den Berggipfeln glitzert in der Frühlingssonne. – Seht selbst!

Auch das Wochenende verspricht bestes Wetter. Es sind bereits beste Wetter- und Temperaturverhältnisse um einen Spaziergang in der Sonne am See zu machen, um mit dem Lauftraining zu beginnen oder um mit dem Fahrrad eine kurze Runde zu drehen. Jedoch aufgepasst: der leichte Wind ist nicht zu unterschätzen, eine Erkältung holen wir uns schneller als wir glauben.

Wer es sich lieber gemütlich macht, kommt einfach auf die Sonnenterrasse unseres Hotels und genießt bei einem kühlen Bier oder einem Eis die Sonne.

 


Liebe Grüße Ludwig


Schneeschuhwanderung zum Mutzkopf1

Die Faszination des Winters erleben. Schneeschuhwanderung im Dreiländereck.

Am letzten Samstag (26.02.2011) führte ich eine ambitionierte Wandergruppe aus unserem Hotel bei herrlichen Wetter und Sonnenschein mit den Schneeschuhen zum Mutzkopf.

Im Dreiländereck unterwegs zu sein, ist immer wieder spannend. Die einmalige Landschaft wirkt auf die Teilnehmern/innen besonders nachhaltig.

„Ins Paradies kommt man nicht mit der Kutsche, – aber mit Schneeschuhen“
trifft bei dieser Tour zu.


Der Anstieg von 350 Höhenmetern über Almwiesen und Felder erfordert Kondition. Der verschneite Winterwald und die einsamen Bergstädel weisen auf vergangenen Zeiten hin. Das Hochplateau mit den sanften Wiesenböden, der steil aufragende Piz Lad, die Ruhe, die Stille, die Abgeschiedenheit führen uns in das Geheimnis der Berge ein. Als Grenzgänger beschäftigen wir uns auch mit verschiedenen Schmugglergeschichten.




Herzliche  Grüße euer Wanderführer,

Heinrich Moriggl