Archiv für den Monat: Juni 2016

Von Kloster zu Kloster im Münstertal: Der Stundenweg

 

Das Münstertal, im Westen vom Vinschgau, liegt wunderbar eingebettet zwischen dem Ortlermassiv und den Schweizer Bergen. Das wildromantische Tal bietet den Urlaubern in Taufers viele interessante Wandermöglichkeiten und Bergtouren, dort kann man die Natur in ihrer reinsten Form erleben.

 

Das Tal ist sprachlich und politisch zweigeteilt. Der untere Teil rund um Taufers im Münster gehört zu Italien und ist deutschsprachig, während die obere Hälfte vom Münstertal zum Schweizer Kanton Graubünden gehört und wo die rätoromanische Sprache Rumantsch gesprochen wird. Absolut sehenswert ist der Stundenweg vom Kloster Sankt Johann im Schweizer Müstair bis zum Kloster Marienberg in Burgeis.

Ein Wandererlebis im Vinschgau, das Grenzen überschreitet

Marienberg
Rund 20 Kilometer liegen zwischen den beiden Klöstern im Münstertal und man benötigt für den leicht hügeligen Weg, mit teilweise recht anspruchsvollen Abschnitten, eine Gehzeit von etwa 6,5 Stunden. Abgeschieden und inmitten der unberührten Natur, kann der Wanderer total abschalten und den Alltag hinter sich lassen. Der Ausblick auf den oberen Vinschgau, die Ortler Gruppe, die Ötztaler Alpen und die imposanten “Schweizer Dolomiten”, ist fantastisch. Es ist ein Genuss die Vielfältigkeit der Flora und Fauna in dieser Umgebung zu betrachten. Der besinnliche Themenweg führt an Forststraßen und idyllischen Waalwegen entlang, kreuzt die Via Augusta und bietet einen Einblick in die Südtiroler Vergangenheit. Den Wanderer begleiten rund 24 Informationstafeln mit Texten und Bilder über kulturelle, geschichtliche, naturkundliche und spirituelle Thematiken.

 

Wegbeschreibung vom Stundenweg im Münstertal

 

Wir starten vom Kloster Marienberg in Burgeis, wandern vorbei an der Klostersäge, oberhalb des Polsterhofes gehen wir Richtung Lovarei Hütte. Weiter geht es entlang dem Waalweg Tschenel bis zur Ruine Schloss Rotund auf 1.500 m Meereshöhe. Über die Staatsgrenze wandern wir weiter bis zum romanischen Kloster Son Jon in Müstair. Retour kann man bestens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
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Wieso der Sonnenschutz beim Wandern besonders wichtig ist

Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln unsere Nase. Jetzt wollen wir ins Freie, in der Sonne entspannen und uns draußen in der herrlichen Naturlandschaft bewegen. Das Sonnenlicht steigert unser körperliches und seelisches Wohlempfinden und ist in geringen Mengen Balsam für die Seele. Der menschliche Organismus benötigt das wertvolle Sonnenlicht für die Bildung von Vitamin D, welches sehr wichtig für verschiedene Vorgänge im menschlichen Körper ist.

 

Sonnenschutz in höheren Lagen: darauf sollten Sie besonders achten

So schön und angenehm die Sonne auch ist, hat sie eben auch ihre Schattenseiten. Vor allem bei Aktivitäten im Freien, insbesondere Wanderungen in den Bergen, ist hier besondere Vorsicht geboten. UV-Strahlen in größeren Mengen wirken sich negativ auf unseren Körper aus. Deshalb ist es umso wichtiger, die Haut optimal zu schützen. Besonders bei Freizeitaktivitäten in höheren Lagen, wie bei einer Wanderung in den Bergen, werden vor allem bestimmte Körperteile der Sonne ausgesetzt. Stirn, Nase, Lippen, Ohren und  De­kolle­té bekommen beim Wandern sehr viel UV-Strahlung ab.

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Sonnschutz durch Eincremen

Mindestens 30 Minuten vor dem Beginn der Wanderung sollte man sich sorgfältig eincremen. Beachten Sie dabei den jeweiligen Hauttyp, jeder muss sich seinem Bedürfnis entsprechend das richtige Sonnenschutzmittel auswählen.

 

Tragen Sie Sonnenschutzkleidung

Eine geeignete Kopfbedeckung, wie ein Sonnenhut mit breiter Krempe oder ein Kopftuch sind unumgänglich bei einer Wanderung. Prinzipiell sollte ein langärmeliges Oberteil und eine lange Hose getragen werden, besten Falls aus Polyester. Die Baumwolle ist unzureichend dicht gewebt und lässt die gefährlichen UV-Strahlen leichter durchdringen.

 

Mittagssonne vermeiden

Planen Sie Ihre Wanderung umsichtig, Berücksichtigen Sie Aufbruchs – und Rückkehrzeiten und in diesem Zusammenhang auch den Sonnenstand. Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr strahlt die Sonne am stärksten. Deshalb ist es ratsam, in dieser Zeit schattige Plätze zum Ausruhen aufzusuchen. Legen Sie eine Rast auf einer Almhütte ein, auf der Sie sich auch ausgiebig stärken können.

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